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Adventsandachten 2010

Am 01., 08., 15. und 22.12.2010 gibt es jeweils um 19.00 Uhr eine Adventsandacht in der Ev.Kirche Kastellaun.

Im Team bereiteten wir wieder 4 besondere Andachten im Chorraum unserer Kirche vor. Mit Hilfe von Gebeten, Stille, Liedern, Bibeltexten und kurzen Auslegungen konnten die Besucher sich auf das Weihnachtsfest besinnen und vorbereiten. Nach den Andachten wurde jeweils zu einer praktische Stille Übung und zum Besuch des „Stillen Örtchens“ in unserer Kirche eingeladen.

Im Eltern-Kind-Raum gibt es die Möglichkeit, persönliche Fürbitte und Segnung nach der Andachtszeit in Anspruch zu nehmen.

Adventsandachten 2010
20 Jahre Frauenfrühstück

Am 06. November 2010 konnten wir mit einem Glas Sekt auf das 20 jährige Bestehen des Frauenfrühstücks anstoßen. Wir freuten uns über ca. 100 Besucherinnen. Referentin war Nicol Sowa, die so hilfreich und spontan für Helga Lunkenheimer eingesprungen war. Helga Lunkenheimer ist schwer erkrankt, so dass sie nicht referieren konnte. Sie gehörte neben Inge Gregorius, Annelore Wende, Brigitte Rech, Renate Schneider, Rosemarie Graeff, Elke König und Helga Pörsch (bereits verstorben) zum Gründungsteam. An dieser Stelle nochmals danke, dass sie diese wertvollen Treffen ins Leben gerufen haben.

Mit Hilfe der Ausführungen von Nicol Sowa haben wir über zwei Frauen aus der Bibel nachgedacht. Da war Hagar, die Dienerin Sarahs, die ihr und Abraham einen Sohn schenkte. Sie erfuhr, dass sie trotz der vorprogrammierten Schwierigkeiten von Gott nicht im Stich gelassen wurde und die Kraft bekam, sich ihnen zu stellen. Bei der „Frau am Brunnen“ wurde deutlich wie sich Jesus über alle Konventionen hinwegsetzte und ihr sogar als erster Person mitteilte, dass er der versprochene Retter sei. Alina Ludwig, Gitarre, und Sonja Gieselmann, Gesang, übernahmen die musikalische Gestaltung. Mit insgesamt 5 poppigen, gefühlvollen, auf englisch vorgetragenen Liedern beeindruckten sie die Gäste und ernteten großen Beifall.

Auf das nächste Frauenfrühstück am 26. März 2011 mit der Referentin Anna Werle, Pastoralreferentin, freuen wir uns.

Das Frauenfrühstücksteam.

Frauenfrühstück

Hier die Bilder
2 Flügel Poesie und Piano

Das neue Bühnenprogramm von Christina Brudereck und Benjamin Seipel

Am 08. Oktober 2010 fand das 2Flügel Konzert von Christina Brudereck und Sebastian Seipel in unserer Kirche statt. Auf zu gleich ernsthafte, provokante, lustige und inspirierende Weise, machten die Künstler mit ihren Liedern und Texten Mut. Mut – die Augen nicht vor dem Leid in dieser Welt zu verschließen. Mut – aufzustehen um sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Vor allem Mut – zu sich selbst und seinen Fähigkeiten zu stehen: Ein Aufruf an alle Annikas und Tommis unter uns, ein bisschen mehr wie Pipi Langstrumpf zu sein. Nach dem offiziellen Programm, gab es die Möglichkeit den Abend im Gemeindehaus ausklingen zu lassen. Die Gäste erwartete ein reichhaltiges Buffet. So konnte man das Konzert bei einem Glas Wein und vielen, kleinen Köstlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre noch einmal Revue passieren lassen.
Mindestens genauso beeindruckend, wie die beiden Künstler auf der Bühne, war an diesem Abend allerdings das Engagement unserer Gemeinde. Viele helfende Hände waren nötig, damit dieser Abend so bereichernd und eindrucksvoll werden konnte, wie er war.
Vielen Dank für alles organisieren, telefonieren, kochen, backen, dekorieren, um- und aufräumen, bedienen, verkaufen, putzen, beten, abrechnen und absprechen !

www.2Flügel.de

2 Flügel
Presbyterrüste 2010

Das Presbyterium war vom 18.-20.06.2010 zur Rüste im Haus des Familien-Ferien-Trägerwerk e.V. neben dem Kloster Springiersbach. Das Haus liegt wunderschön in einem Seitental auf der anderen Seite der Mosel; ein Tagesausflug dorthin ist empfehlenswert, man fährt von Kastellaun aus nur ca. 45 Minuten.
Am Freitag startete die Rüste mit der gemeinsamen Abfahrt am Kirchplatz. Nach dem Beziehen der Zimmer und dem gemeinsamen leckeren Abendessen hatten wir eine Sitzung, in der im Anschluss an eine Andacht aktuelle Themen besprochen wurden. Bevor wir es uns dann bei einem Glas Wein gemütlich machten, beendeten wir den Tag mit einer Abendandacht.
Am nächsten Morgen starteten wir mit einem guten Frühstück und einer Morgenandacht.

Als roten Faden für das Wochenende hatten Nicole Sowa und Knut Ebersbach das Thema “Wie Menschen zum Glauben kommen“ vorgesehen. So war es ein guter Einstieg am Vormittag, dass zunächst jeder und jede von uns sich selbst damit beschäftigte, wie der eigene Weg zum Glauben aussah. Dabei konnten wir uns auf einzelne Lebensphasen (Kindergartenzeit und vorher, Schulzeit, Ausbildung und/ oder Studium, Familiengründung, Beruf usw.) konzentrieren. Wir überlegten, welche Menschen uns bei unserer Glaubensfindung  begleitet haben und welche Erfahrungen uns prägten.
Nach dieser Zeit mit sich selbst trugen wir uns die Ergebnisse gegenseitig vor. Hier erfuhren wir viel voneinander, es war sehr spannend zu hören, wer welchen Weg des Glaubens schon gegangen ist und welche Menschen dabei eine große oder kleinere Rolle gespielt haben.
Nach dem Mittagessen und einer Pause ging es am Nachmittag mit dem Thema Glaubenskurs weiter. Ein Glaubenskurs führt in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen in den christlichen Glauben ein. Je nach Art/ Konzeption wird dafür kein oder nur sehr geringes Wissen über den christlichen Glauben vorausgesetzt.
Oft geht es neben der Vermittlung von Glaubenswissen auch um die Auseinandersetzung mit zentralen Fragen des Lebens und um konkrete Erfahrungen christlichen Lebens in einer Gemeinde oder Gemeinschaft. Neben Glaubenskurs werden auch Begriffe wie Glaubensgrundkurs oder Bibelkurs für einführende und vertiefende Angebote benutzt.

Knut Ebersbach stellte uns ein Konzept eines Glaubenskurses vor, mit dem er schon gearbeitet und gute Erfahrungen gesammelt hatte. Dabei überlegten wir, ob diese Form für unsere Gemeinde passend wäre, welche Alternativen es gibt und ob wir im Jahr 2011 einen solchen Kurs durchführen werden. Im Anschluss an das Abendessen fuhren wir in ein kleines Moselstädtchen und ließen uns dort den guten Moselwein schmecken. Zwei Leute widmeten sich allerdings nur dem Traubensaft ohne Alkohol, was aber der guten, sehr angenehmen Atmosphäre nicht im Weg stand, diesen sogar zurück sicherte. Am nächsten morgen feierten wir nach dem Frühstück gleich mit Wein weiter, wir hielten nämlich gemeinsam einen sehr schönen Gottesdienst mit Abendmahl. Danach blickten wir noch einmal auf die vergangene gemeinsame Zeit im Kloster und tauschten unsere Erfahrungen dazu aus. Durchweg positiv empfanden alle das Gelände und das Haus, die Gemeinschaft und die gute Mischung von Arbeiten, Besinnen, Beten und Entspannen. Danke noch einmal an dieser Stelle an Nicole Sowa und Knut Ebersbach für die gute Vorbereitung und Durchführung des Wochenendes. Nach dem Mittagessen endete dann die Rüste 2010, die Rüste 2011 ist schon geplant, wir freuen uns drauf…
                                                                                 A.S.
Kloster Springiersbach

Klosterkirche mit angrenzendem Kloster und dem Haus des FFTW im Hintergrund.


Haribo macht Kinder froh...

Immer wieder wurde um wichtige Entscheidungen gerungen!


Sitzung

Knut Ebersbach stellt den Glaubenskurs vor.
24/7 Prayer

Gebetsexperiment im Gemeindehaus
Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde nicht aufhört zu beten. Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen und euren Dank für sie vor Gott. (1. Timotheus 2,1)

… das wollen wir als Gemeinde ernst nehmen und das
werden wir in der Woche vom 14. – 21.März 2010 in den Mittelpunkt unseres Gemeindelebens stellen.
Warum es sich dabei um ein Experiment handeln soll?

Weil wir versuchen möchten, in dieser Woche ununterbrochen jeden Tag und jede Nacht durch zu beten!

Mehr Infos:
- Bilder unseres Gebetsraumes
- Gebetsexperiment [pdf]
- Newsletter extra [pdf]
- www.24-7prayer.de

Gebetsraum
Passionsandachten 2010

Menschen am Rand der Passionsgeschichte

Unter diesem Motto stehen die Passionsandachten 2010. Eine ½ Stunde zur Ruhe kommen, Stille genießen, innehalten und hören, was Gott zu sagen hat - dazu sollen die vier Andachten in der Passionszeit dienen. Gebete sprechen, Lieder singen, meditieren, Texte lesen, Musik hören und immer wieder still werden.

Die Themen:
Mittwoch 03.03 19h - Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach (Petrus)
Mittwoch 10.03 19h - Seht, der Verräter, der mich ausliefert, ist da! (Judas)
Mittwoch 17.03 19h - Willst Du nichts sagen? (Hannas und Kajaphas)
Mittwoch 24.03 19h - Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen (Pilatus)

 

 
Ordination von Beate Soschinka

Seit Sonntag dem 17.01.10 kommt eine der ca. 650 Prädikantinnen in unserer Landeskirche aus Kastellaun und heißt Beate Soschinka.

Nach zweijährigem Vorbereitungsdienst (Zurüstung), Predigten bzw. Gottesdienste unter Anleitung eines örtlichen theologischen Mentors, in diesem Fall Gottfried Lunkenheimer, erfolgte nun also auf Anordnung der Kirchenleitung die Ordination durch den Superintendenten Horst Hörpel, in einem festlichen Gottesdienst in unserer Kirche.

Lesen Sie den kompletten Bericht in unserem aktuellen Gemeindebrief.

Wir wünschen Frau Soschinka für ihren Dienst Gottes Segen.

 

Ordination Beate
Candle-Light Buffet

"Zu Zweit is(s)t man weniger allein"

Ein Abend zu Zweit in stilvoller Atmosphäre: kulinarisch, musikalisch, inspirierend.

Ein Abend für Gaumen und Geist

Sektempfang ♦ Menü ♦ Livemusik von Bernhard Rörich und Jörg Schütz ♦ Vortrag von Nicol Sowa:

L.I.E.B.E.N.D. entdecken, was im anderen steckt!
Oft meint man sich als Paar in und auswendig zu kennen. Trotzdem - oder gerade deshalb - ärgert man sich: Warum zeigt mir der andere nicht mehr, dass er mich liebt? Das Wissen um die gegenseitige Liebe ist noch da - aber das Erleben und die Gefühle dazu stehlen sich klammheimlich immer mehr davon......

20.Februar 2010 um 19 Uhr im
Ev.Gemeindehaus Kastellaun

Hier einige Bilder!

 

Ökumenischer Bibelabend 2010

Thema: Kampf und Segen - die Jakob - Esau -Geschichten

 Auch in diesem Jahr treffen sich Christinnen und Christen aus verschiedenen Kastellauner Gemeinden zum ökumenischen Bibelabend. Der Abend findet diesmal am Mittwoch, dem
3. März, statt und beginnt um 19.00 Uhr mit einer Passionsandacht in der Evangelischen Kirche.

Anschließend geht es im Evangelischen Gemeindehaus weiter: Zu ausgewählten Texten aus den >Jakob-Esau-Geschichten< (Genesis / 1. Mose) werden verschiedene Zugänge zum gemeinsamen Gespräch und zur Auseinandersetzung angeboten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ökumenischer Bibelabend
Missionale 2010

Gut 5.000 Menschen kommen alljährlich im Frühjahr in der KölnMesse zusammen — Menschen aus ganz unterschiedlichen Kirchen und Freikirchen, Gemeinden, Gruppen und Kreisen: 3.200 Erwachsene, 1.700 Jugendliche, 200 bis 400 Kinder.

»Ermutigung zu missionarischer Gemeindearbeit« ist das Generalthema: Missionale will Mut machen und Anregungen geben, Menschen einzuladen und zu gewinnen für die Sache mit Gott. Unter dem diesjährigen Motto „geschenkt“ gibt es auch in diesem Jahr wieder

  • Bibelarbeit

  • neue Lieder

  • Workshops

  • Kinderprogramm

  • Jugendtreff

  • Kaffee und Kuchen

  • Seelsorge

  • uvm.

Nähere Infos unter www.missionale.de

Auch in diesem Jahr fahren Busse aus dem Kirchenkreis Simmern-Trarbach nach Köln. Dazu ist eine Anmeldung notwendig (im Gemeindebüro bis 04.03. Telefon 4096160; kastellaun@ekir.de) Voraussichtliche Abfahrt ab Kastellaun Marktplatz 10.30 Uhr. Bitte auf aktuelle Veröffentlichungen achten!

Die Teilnahme am Missionale-Treffen inklusive Kaffee und Kuchen ist kostenlos. Die Kosten für die Busfahrt übernehmen der Kirchenkreis und die Kirchengemeinden.

Missionale 2010 
Auf dem Weg zum Licht - Adventsandachten 2009

Wege zum Licht, die herausholen aus allem Arbeiten, Organisieren und Planen in der Adventszeit. Zur Ruhe kommen, singen, mit Gott reden, auf ihn hören und mit neuer Kraft nach Hause gehen. Das waren unsere Ziele für die Adventsandachten im vergangenen Jahr.

Im Team bereiteten wir wieder 3 besondere Andachten im Chorraum unserer Kirche vor. Mit Hilfe von Gebeten, Stille, Liedern, Bibeltexten und kurzen Auslegungen konnten die Besucher sich auf das Weihnachtsfest besinnen und vorbereiten. Nach den Andachten wurde jeweils zu einer praktische Stille Übung und zum Besuch des „Stillen Örtchens“ in unserer Kirche eingeladen.

 Da unser Vorbereitungsteam noch Verstärkung gebrauchen kann, meldet Euch bitte, wenn ihr Lust habt mitzumachen - kastellaun@ekir.de 

 

Presbyterrüste 2009 im Kloster Maria Engelport

 
Vom 6. bis 8. November war das Presbyterium auf seiner jährlichen Rüste, diesmal erstmalig im Kloster Himmerod in der Eifel. Neben anderen Themen haben wir uns ausgehend vom Propheten Elia und 1 Kön 19 mit Gott, unserem eigenen Leben und unserer Gemeinde auseinandergesetzt. Dabei wurde viel Dankbarkeit im Blick auf die Vielfalt und Lebendigkeit unserer Gemeinde und ihrer Mitarbeiter ausgedrückt. Außerdem haben wir uns über die Situation unserer Partner in Botswana informiert sowie die Planungen zum Jahr der Stille besprochen. Es war ein gutes Wochenende, auch für unsere Gemeinschaft.

Nicol Sowa schreibt dazu in ihrem aktuellen Infobrief:

und es war Stille im Presbyterium

Passend zum Jahr der Stille, gestaltete ich einige Einheiten während der Presbyterrüste vom 6. – 8.11.09 im Kloster Himmerroth. An Hand der Geschichte von Elia, der an einer Art „Burn Out Syndrom“ litt und in die Wüste floh, beschäftigten sich die Presbyter in der Stille mit ihrem persönlichem (Glaubens)leben. Elia erfuhr in der Wüste, Gottes besondere Zuwendung und Stärkung. Und auch, wenn eine Rüste im Kloster nicht mit einer Flucht in die Wüste zu vergleichen ist, haben uns doch die Stille und die Begegnungen mit Gott gut getan und für den Alltag gestärkt.

Wir danken allen, die an uns gedacht und für uns gebetet haben.

Innenstadt Wittlich 
 

Hunsrück Gospel Family - Probewochenende im Kloster Engelport

Am Feitag, dem 16.01.2009 war es wieder soweit. Wir reisten mit ca. 80 Sängern, 30 Kindern und Betreuern an. Noch nie war das Interesse so groß und wir brachten das Kloster so ziemlich an die Grenze des möglichen, was die Übernachtung und die Verpflegung betraf. Prämiere hatte unser Gospelworkshop Organisator Chorkollege Gert Landmann, der unseren bisherigen Organisator Gottfried Lunkenheimer ablöste. Eine tolle Idee fand ich die Namensschilder, die Gert mit der Zimmerschlüsselübergabe jedem zukommen ließ.

In den letzten Wochen waren wir Sänger sehr gespannt, was uns dieses mal erwarten würde. Nachdem uns unsere Chorleiterin Renate bei der letzten Probe vor Weihnachten verkündete, dass unser Workshop Referent Hanjo Gäbler aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen kann. Er würde uns aber mit David Thomas einen hochkarätigen Ersatz zukommen lassen. Wir waren natürlich ganz schön verunsichert was uns erwarten würde. Am ersten Abend durfte ich David beim gemeinsamen Abendessen kennen lernen. Ich war von seiner natürlichen, bescheidenen und offenen Art sehr beeindruckt.

David Thomas
David Thomas
 

Nach dem Essen begann nach einer kurzen Vorstellung unsere erste Probe. Wir alle waren von seiner ausdrucksvollen Stimme überwältigt und einige waren anfangs sogar ein wenig gehemmt einer so schönen Stimme mit der eigenen Stimme zu erwidern. Durch seine lockere und natürliche Art schaffte David es jedoch sehr schnell die anfängliche Nervosität zu lösen. Wir kamen mit den Liedern zügig voran und die erste Probe verging wie im Fluge. Nach der Probe trafen wir uns noch zur Andacht in der Klosterkapelle, wo Günther uns erklärte wie wichtig der Schlaf für einen Menschen ist. Wider aller Vernunft gingen die meisten anschließend jedoch nicht ins Bett, sondern versüßten sich den Rest des Abends mit einem guten Wein oder Bier bei Bruder Josef in der Klosterschenke. Am Samstag hatten wir noch 4 weitere Probeeinheiten. Lieder wie: He Lives, The Meanning of life, A brighter day, What more can Jesus do und Love wurden schnell zu unseren neuen Ohrwürmern. Neben den Probenterminen gab es am Samstag auch noch Zeit für einen Spaziergang oder einem Mittagsschläfchen. Die mitgereisten Kinder wurden wie immer hervorragend betreut. Ein besonderes Lob an dieser Stelle noch mal an die mitgereisten Betreuer. Die Klosterbar war auch an diesem Abend die letzte Anlaufstelle des Tages um über das Erlebte zu sprechen oder um Zerstreuung zu finden.
Am Sonntagmorgen sangen wir alle unsere bisher eingeübten Stücke in der Sonntagsmesse. Wer meinte sich bei der abschließenden Probe mit dem Wiederholen der 5 erlernten Lieder ausruhen zu können, wurde von David überrascht. Er zauberte mit „Tickin away“ ein 6. afrikanisches Lied aus dem Ärmel und schaffte es noch, mit sehr viel Spaß, es bis zum Ende mit uns einzuüben. Karin Röber bedankte sich im Namen des Chores mit einem Weinpräsent aus der Region für die wundervolle Zusammenarbeit bei David.
Nach dem gemeinsamen Mittagsessen, trennten sich leider wieder unsere Wege und ich glaube die meisten waren der Meinung, dass die schöne Zeit wieder viel zu schnell vorbei war und wir uns alle schon wieder auf das Klosterwochenende 2010 freuen.

Dieter Merg

   
Lichtblicke - Adventsandachten 2008

Lichtblicke, die herausholen aus allem Arbeiten, Organisieren und Planen in der Adventszeit. Zur Ruhe kommen, singen, mit Gott reden, auf ihn hören und mit neuer Kraft nach Hause gehen. Das waren unsere Ziele für die Adventsandachten im vergangenen Jahr. Als Leitfaden für die Andachten, nutzten wir Bilder von dem Glaskünstler J. Schreiter. Jedes „Andachtsteam“ begab sich auf die Suche nach Texten, Gebeten und Liedern, welche die Aussage des Bildes unterstrichen haben. Die Andachten waren jeweils gut besucht und die Rückmeldungen haben uns gezeigt: wir haben unsere Ziele an vielen Stellen erreicht.
Die nächsten Andachten in ähnlicher Form werden in der Passionszeit stattfinden: „Lebenswege – Von Sternstunden und Stolpersteinen auf dem Weg zum Ziel“ wird das Thema sein. Da unser Vorbereitungsteam noch Verstärkung gebrauchen kann, meldet Euch bitte, wenn ihr Lust habt mitzumachen - kastellaun@ekir.de 

 

Presbyterrüste 2008 im Kloster Maria Engelport


Die Presbyterrüste 2008, fand vom 19. bis 21.09 im Kloster Maria Engelport bei Treis-Karden an der Mosel statt!
Mit dabei waren Mitglieder der Presbyterien Roth, Uhler und Kastellaun und, wie schon im letzten Jahr, unsere Diakonin
Nicol Sowa. In ihrem Infobrief vom November diesen Jahres schrieb sie:

Milchbrei oder Schweinshaxe

Brauche ich für mein Glaubensleben feste Nahrung oder doch lieber noch ein Milchsüppchen? Dieser Frage konnten sich die Presbyter bei der Rüste vom 19. – 21.09.08 im Kloster Engelport stellen. Neben vielen Fragen und Entscheidungen rund um unsere Gemeinden, ging es auch um das Thema „Wachstum".

Das Thema gestaltete ich sowohl persönlich (Wie kann ich im Glauben weiter kommen?) als auch auf unsere Gemeinden bezogen (Wie lassen sich die Wachstumsimpulse der letzten Synode umsetzten bzw. wo ist es schon geschehen?). Was dabei raus kam? Ich persönlich denke, ein Wochenende das gezeigt hat, dass wir viel Grund zum Danken für viele bereits gestartete Wachstumsprozesse haben.

 
Gemeinsam glauben - Gemeinsam feiern

Unter diesem Motto wurde in einem Ökumenischen Team für das  am 14.09.08 stattfindende evangelisch-katholische Gemeindefest in Kastellaun geplant und organisiert. Um 10:30 Uhr fand in der vollbesetzten katholische Kirche ein gemeinsamer Gottesdienst statt.  An diesem Sonntag waren wir eine Gemeinde, eine Gemeinde mit einem gemeinsamen Glauben, der Glaube an Jesus verbindet uns eben.

Knut Ebersbach führte diesen Gedanken in seiner Predigt weiter aus: Wir sind eine Gemeinschaft der „Geretteten“ und  sollten doch gleichzeitig eine Gemeinschaft sein die eben diese eigene „Rettung“, das Gefühl geliebt, angenommen zu sein, an andere weitergeben. Also auch und gerade eine Gemeinschaft der „Rettenden“: In Worten und Taten, nicht uns selber genug sein. Mit der Geschichte einer Rettungsstation, die durch Bequemlichkeit und Behaglichkeit immer weiter von dem ursprünglichen Rettungsgedanken abweicht, wurde nochmals klar, wie schnell wir uns in unsere Behaglichkeit hineinkuscheln, ein Club werden, der sich letztendlich nur noch um sich selber dreht, den anderen und seine Not nicht wahrnimmt und nicht wahrnehmen will.

Dass es uns als eben noch selbst gerettet, häufig an Worten und glaubwürdigen Taten fehlt. Für uns Evangelische war heute der Diakonie Sonntag, in den nächsten Tagen gehen die Diakonie Sammler von Haus zu Haus. Eine erste Umsetzung des Gehörten könnte also hier eine Unterstützung dieser Arbeit sein. Aber zunächst wurde das Fest begonnen. Jesus selbst hat auch gerne gefeiert, bei seinem ersten Wunder wandelte er schließlich Wasser zu Wein um. Aber das wäre am Sonntag nicht nötig gewesen. Es war für alles in ausreichendem Maß gesorgt. Von leckeren Salaten und Rollbraten, über Steak, Würstchen mit Pommes bis zu einem übervollen Kuchenbuffet wo jede Weight Watcher Gruppe das Grausen bekommen hätte.

Doch am Ende des Festes waren die Kuchenplatten leer und die letzte Wurst wurde um 17:30 Uhr verkauft. Überall waren Helfer aus beiden Gemeinden im Einsatz, viel schon seit dem Morgen. Da wurden Salatteller belegt, Getränke verteilt, Kaffee gekocht, gespült und und und....Gemeinsam feiern ...gemeinsam arbeiten. Die Teams waren bunt gemischt, teilweise kannte man sich schon von vorangegangenen Festen. Aber auch für die Ohren gab es einen Schmaus. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden wir nicht nur von einem strahlend blauen Himmel erwartet, sondern auch von dem Jazz Trio Zazou. Die drei Männer spielten Jazz vom feinsten und nur in den Pausen konnten man ihnen ansehen wie sehr sie mit den doch sehr niedrigen Temperaturen zu kämpfen hatten.

Während des Spiels wurden unsere Herzen und Sinne erwärmt, der Sekt im Ausschank tat sein übriges. Auch hier, wie im Laufe des Tages, fanden sich immer neue Gesprächsgruppen, gemeinsam hören, gemeinsam reden. Gegen 13 Uhr spielte die Gruppe „Handicaps“ und sie begeisterten, wie schon so oft auch hier, ihr Publikum. Zeitgleich gab es den ersten Ansturm auf Kaffee und Kuchen, manch einer suchte den Pfarrsaal  auch zum Schutz vor Kälte auf. Gleich zweimal wurde ein halbstündiger Meditativer Spaziergang angeboten. Beim hören, singen und gehen wurden wir umrahmt von Gedanken über Menschen die unseren Weg gekreuzt, begleitet haben, von Gottes Spuren in unserem Leben, wo wir sie bemerkt oder ignoriert oder dankbar angenommen haben.

Der Tagesabschluss fand noch einmal in der Kath. Kirche statt. Auch hier wieder Freude und Dankbarkeit über einen gemeinsamen Tag. Perfekter Gesang vom Vokal Ensemble, gemeinsamer Gesang, gemeinsames Gebet, gemeinsam Danken, gemeinsam um Gottes Segen bitten. Gemeinsam darauf hoffen, dass beim nächsten Ökumenischen Gemeindefest auch die „Oase“ nicht außen vor bleibt, denn der gemeinsame Glaube an Gott verbindet alle drei Gemeinden in Kastellaun.

Lisa Gauch   Hier noch einige Bilder

 
Zehn Jahre SonntagAbend

Ein besonderes Ereignis verdient, etwas außerordentlicher auszufallen. So war es auch mit dem Jubiläums-Sonntagabend-Gottesdienst am 24. August unter dem Motto: Alles hat seine Zeit“. Dankbar wurde Rückschau auf die Entwicklung dieses besonderen Gottesdienstes gehalten. Von den sonstigen Sonntagabend-Gottesdiensten unterschied er sich nicht wesentlich. Jedoch waren alle seine Elemente auf das Jubiläum ausgerichtet. Im Interview erinnerten sich Helga Lunkenheimer und Martin Sczech, stellvertretend für die Initiatoren vor 11 Jahren. Von der ersten Idee, über Umfragen in Kastellaun bis hin zum ersten Gottesdienst. Anfängliche Zweifel hinsichtlich des Erfolgs konnten durch gemeinsame Anstrengungen und gegenseitige Motivation überwunden werden.

Martins Fazit: „Nach zehn Jahren hat sich unser Gottesdienst etabliert. Vielleicht ist es an der Zeit, wieder über eine neue Form nachzudenken.“ Das folgende Anspiel, basierend auf dem Lied „Früher war alles besser“, zeigte die menschlichen Vorliebe auf, gern die Vergangenheit zu glorifizieren. Knut Ebersbach brachte in seiner Predigt zum Ausdruck, dass ein  Jubiläum Anlass für eine Zwischenbilanz ist. Beim Blick zurück stellt sich die Frage, welche Wege man gegangen ist und welche anderen Optionen noch vorhanden waren.

Der Blick nach vorn in die Zukunft wirft die Frage auf, ob und welche Veränderungen man möglicherweise eingehen möchte. Sicher ist: diese Gottesdienste haben Menschen, die er Kirche eher distanziert gegenüber standen, neu in Kontakt mit Gott gebracht und die gesamt Gemeinde bereichert und belebt. Lieder und Gebetsanliegen brachten den Dank für  zehn gemeinsame Jahre und der  Hoffnung und Zuversicht auf weitere segensreiche Gottesdienste  zum Ausdruck. Dem Anlass entsprechend servierte das festlich gekleidete Vorbereitungsteam allen Besuchern am Ende ein Glas Sekt als Überleitung zum gemütlichen Beisammensein beim Kalten Büffet, das ebenfalls von den Teammitgliedern liebevoll zusammengestellt wurde.

Gerd Landmann

 
Die Renovierung des Kirchturms

...ist fast abgeschlossen. Nachdem der Turm eingerüstet war, wurde er zunächst gründlich gereinigt und von allem Algenbefall befreit. Die Entscheidung über den Farbton für den Anstrich, zu der auch das Landesamt für Denkmalschutz und die Kreisbehörde zu Rate gezogen wurden, fiel nach einer weiteren Stellungnahme des Fördervereins Historische Kirche Kastellaun abschließend durch das Presbyterium im Einvernehmen mit dem Architekten Bernd König. Mit dem Ergebnis sind wir alle sehr zufrieden!

Das Modell des Turmes als Spendenbarometer

...zeigt an, dass Spenden und Zuschüsse für über die Hälfte der Fläche eingegangen bzw. zugesagt sind. Leider hat sich bei näherer Betrachtung vom Gerüst aus herausgestellt, dass viele Dachschiefer am Turm fehlen und die Blitzableitung im oberen Bereich ebenfalls erneuert werden muss. Zudem wurde das Dachkreuz bei einem Blitzeinschlag beschädigt. So entstehen weitere Kosten von mehreren Tausend Euro. Wir bitten deshalb unsere Gemeindeglieder herzlich, sich auch weiterhin an der Renovierung zu beteiligen, z.B. mit 50 Euro für einen Quadratmeter.

Vielen Dank dafür!

[Hier einige Bilder als pdf.Datei]
(Mit freundlicher Genehmigung der Firma König-Architektur) .

Auf den Spuren von Jesus - Kinderfreizeit in Sargenroth

Unter dieser Überschrift fand vom 07. bis zum 09.03.2008 eine Kinderfreizeit in der Jugendherberge Sargenroth statt. Die 8 Mitarbeiter (Nicol Sowa, Christian Förster, Luise & Sophie Maull, Katja Land, Dominique Schneider, Knut & Heike Ebersbach), hatten für die 28 Kinder (auch aus der Kindergruppe Riegenroth waren 10 Kinder mit dabei) einiges an Aktionen geplant:
- Freitag: Bunter Abend und Nachtwanderung
- Samstag: Basteln & Hausrallye; Rallye draußen, Abends  
  Feiern und Film
- Sonntag: Gottesdienst und packen für die Heimreise

Knut Ebersbach schreibt nach der Freizeit:

Kinder und Mitarbeiter auf Spurensuche!

Ein wenig müde aber zufrieden sind wir gerade aus Sargenroth wiedergekommen. Es war ein „rundes“ und wirklich gutes Wochenende. Die Rückmeldungen der Kinder waren – abgesehen von einzelnen Kleinigkeiten – durchweg positiv. Die Zusammenarbeit  im Mitarbeiterteam hat hervorragend funktioniert und auch die Atmosphäre miteinander war sehr homogen. Die Kinder haben unsere Angebote gerne und oft mit Begeisterung aufgenommen. Auch die Kinder aus anderen Dörfern oder Kindergruppen haben sich gut in die Gemeinschaft eingefunden. Miteinander haben wir als Detektive die sieben Ich-bin-Worte von Jesus und ihre Hintergründe entdeckt. Sechs davon vor allem am Samstag in den Rallyes, Basteleien und Spielen und das Wort vom Licht heute im abschließenden Gottesdienst. Es ist immer wieder erstaunlich, welche guten Gedanken Kinder dabei zutage fördern. Bleibt zu hoffen und zu beten, dass sie sich auch im Alltag immer wieder daran erinnern, dass Jesus das Licht für ihr Leben ist. Wir sind gespannt bei welchen Freizeiten, Zeltlagern, Kindergottesdiensten und Jungscharen wir die Kinder wiedersehen! Ich denke, auch die jugendlichen Mitarbeiter, die ihre Sache prima gemacht haben, sind ein Stück in der Mitarbeit und ihrer Verantwortung gewachsen. Sie haben sich richtig toll um die Kinder gekümmert und ein echtes Auge für sie gehabt. Auch für Einzel-Schmuseeinheiten haben sie sich Zeit genommen, wo die Kinder das einmal (oder öfter) brauchten.
Die Kinderfreizeit hat Spaß gemacht, und erste Resümees zeigen, dass es wohl nicht die letzte sein wird.

 
Innehalten um durchzuhalten

Auf dem Weg zu IHM

Unter diesem Motto stehen, wie schon die Adventsandachten im letzten Jahr, die Passionsandachten 2008. Eine ½ Stunde zur Ruhe kommen, Stille genießen, innehalten und hören, was Gott zu sagen hat - dazu sollen die fünf Andachten in der Passionszeit dienen. Gebete sprechen, Lieder singen, meditieren, Texte lesen, Musik hören und immer wieder still werden. Eine ½ Stunde innehalten in unseren Kirchen, um danach mit neuer Kraft durchzuhalten.

Kastellaun:
Mittwochs von 19:00-19:30 Uhr
20.02. / 27.02. / 05.03. / 12.03.

Uhler:
Donnerstag, 21.02.08
von 19:00-19:30 Uhr
 

Candle-Light Buffet

Hier die Bilder als Fotostrecke]

 

Presbyterrüste 2007 im Kloster Maria Engelport


Die Presbyterrüste 2007, fand vom 02. bis 04.11 im Kloster Maria Engelport bei Treis-Karden an der Mosel statt!
Mit dabei waren Mitglieder der Presbyterien Roth, Uhler und Kastellaun und, wie schon im letzten Jahr, unsere Diakonin
Nicol Sowa. Nach der Anreise am späten Freitag Nachmittag, wurden die Zimmer bezogen und anschließend beim gemeinsamen Abendessen, erste Gedanken und Erwartungen ausgetauscht. Neben einer gemeinsamen Sitzung und Planungsgesprächen über Themen wie „Abendmahl mit Kindern“ und „Konfirmandenunterricht 2009“ war viel Zeit für die Gemeinschaft untereinander und mit Gott eingeplant.

Kloster Maria Engelport
 

 Während den Andachten und dem Samstagvormittag haben wir uns damit beschäftigt, was es bedeutet als Mensch „angenommen zu sein“ und „andere anzunehmen“.

Dabei viel auf, wie sehr Gott uns und unsere Gemeinde im letzten Jahr beschenkt hat. Zusammengefasst wurden diese Eindrücke auf einer Geschenketafel.

Genauso wurde deutlich, wo es noch hapert und eine Verbesserung oder etwas Neues notwendig ist. Hier wurden die Gedanken dazu auf Steine notiert und unter das Kreuz gelegt.

Dieser intensive Gedankenaustausch war die "Rüste" für die Gespräche über die Themen  „Abendmahl mit Kindern“ und „Konfirmandenunterricht 2009“, die am Nachmittag anstanden. In einer konstruktiven Atmosphäre konnten zu beiden Themen wichtige Dinge auf den Weg gebracht werden. Nach dem Besuch des Klösterlichen Gottesdienstes und dem gemeinsamen Mittagessen am Sonntag, fand die Presbyterrüste 2007 ihren Abschluss.

Auch wenn die Raumtemperatur in einem Kloster von den Anwesenden unterschiedlich beurteilt wurde, war das Wochenende insgesamt geprägt von intensiven Gesprächen, Zeiten um mit Gott zu reden und auf ihn zu hören sowie einem tollen Gemeinschaftsgefühl.

 
40 Tage - Leben mit Vision


Gemeinsam unterwegs - waren  200 Erwachsene und 120 Kinder und Jugendliche in der Passionszeit 2007. Alle haben sich während dieser Zeit intensiv mit der Frage, welchen Sinn und welche Ziele Gott für ihr Leben festgelegt hat, beschäftigt.

 

Noch einmal Kapernaum


Alle Infos und Bilder zu unserem Musical-Projekt!
 

Behinderte im Blickpunkt


Im Rahmen des Reformationsjubiläums auf dem Hunsrück wurde am Sonntag eine Ausstellung  in unserer Kirche eröffnet, die sich der Geschichte des Umgangs mit Behinderten widmet.
 

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung  „Bild-Störung!“ zur Geschichte des Umgangs mit Behinderten, hatten sich Mitarbeiter und Bewohner des Julius-Reuß-Wohnheims und Mitarbeiter von Kirchenkreis und Kirchengemeinde zusammengetan und den Gottesdienst vorbereitet. Höhepunkt war das Spiel der Geschichte des Zöllners Zachäus, der auf einen Baum steigt um Jesus zu sehen, und dann von ihm zur Tischgemeinschaft gebeten wird. Pfarrer Dr. Matthias Gockel der gemeinsam mit Pastorin Jannermann für das Reformationsjubiläum verantwortlich ist, hielt danach die Predigt. Nach dem Gottesdienst überbrachten Verbandsgemeindenbürgermeister Marlon Bröhr, Stadtbürgermeister Fritz Frey und Jürgen Etzel vom Diakonischen Werk ihre Grußworte.

Pfarrer Gottfried Lunkenheimer schließlich eröffnete dann offiziell die Ausstellung, die vom 02.-23.09, täglich von 10:00-12:00 Uhr und von 15:00-17:00 Uhr im hinteren Seitenschiff der Kirche zu sehen ist.

Im Bild: Gottfried Lunkenheimer, Fritz Frey, Marlon Bröhr, Heike Jannermann
 und Jürgen Etzel

Näheres zur "Bild-Störung" in unserem aktuellen Gemeindebrief!

 

Gospelchor Hunsrück- Family traf sich wieder zum traditionellen Klosterwochenende im Kloster Engelport


Bereits am Feitag den 19.01.07 reisten wir mit 75 Sängern und 25 Kindern an. Nach dem Abendessen begann die erste Probe mit der bekannten Vollblutmusikerin Hanne Fossum. Zuerst probten wir Gospels in afrikanischer Sprache, wobei uns unser neues Chormitglied Edith aus Kenia bei der Aussprache und Übersetzung hilfreich zur Seite stand. Danach lernten wir das von Hanne selbst arrangierte Lied „The storm is over now“. Abends trafen wir uns noch zu einem lustigen Umtrunk in der Klosterbar. Dort feierten wir mit Bruder Josef in seinen Geburtstag hinein und brachten um Mitternacht ihm zu Ehren ein Geburtstagsständchen. Dieses rührte den Josef sehr, und inspirierte ihn wieder einmal eins seiner gesanglichen lustigen Soloeinlagen zum Besten zu geben.

Am Samstag stand nach dem Frühstück die nächste Probe schon wieder an. Mit „Kyrie“ hatten wir eine harte Nuss zu knacken und Hanne mit uns auch. Sie schaffte es aber immer wieder eine gesunde Mischung aus dem nötigen Ergeiz und einer spielerischen Lockerheit an den Tag zu legen. Neben den 4 Probenterminen gab es am Samstag auch noch Zeit für einen Spaziergang oder einem Mittagsschläfchen. Die mitgereisten Kinder wurden wie immer hervorragend betreut. Sie waren mit dem Erstellen von mittelalterlichen Kleidern und Rüstungen beschäftigt, die sofort nach Fertigstellung ausprobiert wurden und in halsbrecherischen Ritterkämpfen um die Gunst der Burgfräuleins endeten. Um uns den Inhalt und die Geschichte von dem eingeübten Song „Gabriellas Lied“ zu verdeutlichen sahen wir uns am Samstagabend im Anschluss an die letzte Probe noch den dazugehörigen Film „Wie im Himmel“ an. Dieser Film hat uns alle sehr berührt besonders Hanne bei der eine Spur von Heimweh nicht zu verkennen war. Die Hartgesottenen unter uns kamen auch an diesem Abend nicht an der Klosterbar vorbei. Am Sonntagmorgen sangen wir einige von unseren eingeübten Stücken in der Klosterkirche. Nach der abschließenden Probe verabschiedeten wir uns unter tobendem Beifall von Hanne, die sich spontan vor lauter Rührung zu einem Handstand hinreisen lies. Nach dem gemeinsamen Mittagsessen, bei dem wir uns beim Küchenpersonal für die ausgezeichnete Bewirtung bedankten, trennten sich leider wieder unsere Wege und ich glaube die meisten waren der Meinung das die schöne Zeit wieder viel zu schnell vorbei war und wir uns alle schon wieder auf das Klosterwochenende 2008 freuen. [Hier die Bilder als Fotostrecke]

Dieter Merg

   

Voll das Leben im Gemeindehaus - Kinderbibelwoche 2006


Stellen Sie sich mal vor, Sie kommen ins Gemeindehaus und werden erst mal von einem frechen, sprechenden Raben ins Ohr gebissen. Kurz drauf begrüßt Sie ein großer, grauer Esel mit einem freundlichem „iihh-aahh“. Sie steigen die Treppen hinauf zum großen Saal und befinden sich plötzlich mitten auf dem Tempelvorplatz in Jerusalem. Unmöglich? Jedenfalls nicht für die ca. 60 TeilnehmerInnen der Kinderbibeltage. „Voll das Leben – Erleb was mit Petrus“ so lautete das Motto der beiden Kinderbibeltage am 13. und 14. Oktober. Von Morgens  10:00Uhr bis Nachmittags 16:00Uhr konnten die Kinder hören, sehen und erfahren, was Petrus mit Gott erlebt hat. Durch Theaterstücke, Lieder, Spiele und viele kreative Angebote wurden die Kinder in die Zeit von Petrus zurückversetzt.

So waren sie dabei, als Petrus im Namen Jesu den lahmen Bettler vor der Tempeltür geheilt hat. Sie freuten sich zusammen mit dem Bettler, dass sie alle zum Hause Gottes gehören dürfen. Als Zeichen dafür, hing am Schluss des ersten Tages ein Namensschild von jedem Kind an der Eingangspforte des Tempels. Am nächsten Tag befanden sich plötzlich römische Soldaten im Gemeindehaus. Die Soldaten bekamen von ihrem Hauptmann Kornelius den Befehl zu Petrus zu gehen. Die Kinder machten sich mit auf den beschwerlichen Weg. Es galt Sümpfe zu durchqueren, gegen Stechmücken anzukämpfen, durch Felsschluchten zu wandern und vielen weiteren Schwierigkeiten zu trotzen.

Um so größer war die Freude, als Petrus mit zu dem römischen Hauptmann kam. Gott hatte beiden Männern gezeigt, dass auch Nichtjuden zu seiner Familie gehören dürfen. Das war damals so etwas Neues und Besonderes, dass sie deswegen erst mal ein großes Fest feierten. Die Kinder feierten mit. Das Gemeindehaus wurde festlich geschmückt, ein Festprogramm wurde einstudiert und auch für viele essbare Überraschungen war bestens gesorgt. Ihren Abschluss fanden die Kinderbibeltage im Familiengottesdienst am Sonntag. Dort führte die Solinger Kinderkantorei ein Musical auf, das von Petrus Erlebnissen im Gefängnis berichtete. Die eindrücklich dargestellte Petrusgeschichte machte allen Gottesdienstbesuchern deutlich, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir hier unseren christlichen Glauben frei und öffentlich leben dürfen.

Nach dem Gottesdienst fand das traditionelle, große Spaghettiessen im Gemeindehaus statt. „Voll das Leben im Gemeindehaus“ war möglich, weil so viele Kinder mit großer Begeisterung und Motivation mitgemacht haben. Die speziellen Erlebnisse mit Petrus, das abwechslungsreiche Rahmenprogramm und eine super Verköstigung gehen auf den Einsatz eines genialen Mitarbeiterteams zurück.  „Einfach spitze, dass Ihr da wart…“!  [Mehr Bilder in der Fotogalerie]

Nicol Sowa

Presbyterrüste in Bacharach


Die Presbyterrüste 2006, fand vom 15. bis 17.09 in der Jugendherberge "Burg Stahleck" in Bacharach statt!
Dabei waren Mitglieder der Presbyterien Roth, Uhler und Kastellaun. Als Gast war
Nicol Sowa mit dabei. Nach der Anreise am späten Freitag Nachmittag, wurden die Zimmer bezogen und anschließend beim gemeinsamen Abendessen, erste Gedanken und Erwartungen ausgetauscht. Die gemeinsame Sitzung um 19:30 Uhr eröffnete den offiziellen Teil des Wochenendes. Nach Ende der Sitzung gegen 23:30 Uhr, rundete das Zusammensein bei einem Glas Wein und geteiltem "Knabberzeug" den ersten Tag ab.


 
Der Samstag Vormittag war von Nicol Sowa vorbereitet worden. "Exerzitien im Alltag" war das Thema. Es ging unter anderem darum, einmal das "innere Fotoalbum" aufzuschlagen und sich Momente in Erinnerung zu rufen, bei denen man besondere Freude empfunden, oder sich besonders von Gott geliebt gefühlt hat. Der Austausch darüber hat uns einander sehr nahe gebracht. Es war für alle eine gute Erfahrung!
Einmal zu sagen, wofür wir in unserer Gemeinde besonders dankbar sind, dazu war in einer weiteren Runde Gelegenheit. Die Gedanken dazu wurden auf den Blumen zusammengefasst und an der Tafel befestigt.
Der Nachmittag gehörte dann ganz den Überlegungen zu den Veränderrungen im Jahre 2009. Was wird sich ändern und was sollte Bestand haben. Das waren die Fragen denen es sich zu stellen galt. Hier gab es viele gute Ansätze und Ideen.
Der gemeinsam gestaltete Gottesdienst am Sonntag (Martin, Christa und Helmut zeichneten für die Deko verantwortlich) bildete den Abschluss der diesjährigen Rüste. Kost und Logis waren sehr gut und wir haben zusammen ein schönes und für die weitere Gemeindearbeit wichtiges Wochenende erleben dürfen!
 

Vorstellung der Konfirmanden des 4ten Schuljahres


Am Sonntag den 10.09.2006 wurden die Konfirmanden des 4ten Schuljahres der Gemeinde vorgestellt. Die Kinder gestalteten den Gottesdienst entscheidend mit und hatten anschließend die Gelegenheit ihre Paten, die sie während ihrer Konfirmandenzeit begleiten, kennen zu lernen! Es war eine tolle Einführung und wir wünschen ihnen und ihren Eltern eine schöne Zeit und Gottes Segen! Besonders froh sind wir, dass Lucas Sczech und Philipp Gauch auch in diesem Jahr wieder als Mitarbeiter in den Unterrichtsstunden dabei sind! Vielen Dank dafür!

Im Gottesdienst wurde gesungen und die Kinder hatten Gelegenheit sich vorzustellen!

Hans Schneider stellt sich als einer der ersten seinem Patenkind vor!
 

Dann war, bei strahlendem Sonnenschein, noch genug Zeit zum gegenseitigen Anfreunden!!
 

Nicol Sowa


Ich heiße Nicol Sowa und werde ab September mein Anerkennungsjahr als Diakonin bei Ihnen in der Kirchengemeinde absolvieren. Im Folgenden möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen: Nicht ganz 8 Jahre ist es nun her, als ich meine Heimat in Hückeswagen (NRW) verließ. Ich zog nach Bad Kreuznach um dort ein Diakonisches Jahr und meine Ausbildung zur Erzieherin zu machen. Im Anschluss daran beschloss ich, mich im Schwabenländle niederzulassen. Dort befindet sich die Evangelische Missionsschule Unterweissach. Im August werde ich dort meine 4 jährige Ausbildung beenden. Campen ist eines meiner liebsten Hobbies. Ich genieße es, andere Länder mit Rucksack, Zelt, Isomatte und Schlafsack zu bereisen. Obdachlos bin ich in Kastellaun glücklicherweise nicht. Mein Mann und ich werden in die Lessingstraße 59 ziehen. Die Wohnung ist groß, so dass wir uns über viel Besuch freuen! Lachen tue ich sehr gerne – am meisten über trockenen, ironischen Humor. Stefan heißt mein Mann. Er studiert zurzeit noch ‚Soziale Arbeit’ an der FH in Koblenz. Obwohl ich schon seit meiner Kindheit eine persönliche Beziehung zu Gott habe, brauche ich bis heute immer wieder Menschen, die mich auf meinem Weg als Christ begleiten. Mein Wunsch ist es, mich ebenfalls von Gott als Wegbegleiter für andere Menschen gebrauchen zu lassen. Wein, Käse, Brot, Musik und gute Gespräche – so kann für mich ein perfekter Abend aussehen. Alles Weitere fragen Sie mich einfach persönlich. Ich freue mich schon sehr darauf, Sie kennen zu lernen.

 

50 Jahre Posaunenchor

 

Gabenseminar 2006


Zwei Tage Gabenseminar. Wir, 8 Teilnehmer, waren gespannt, was da wohl an dem Wochenende auf uns zu kommen würde. Bereits im Vorfeld, hatten wir Hefte auszufüllen, die eigenen Fähigkeiten und Persönlichkeit anhand von Fragebögen heraus zu arbeiten. Was kann ich, wo liegen meine Stärken? Gar nicht so einfach.

Wir haben uns darauf eingelassen uns selbst  einzuschätzen. Wo habe ich eine hohe/niedrige Ausprägung? Welche speziellen Gaben hat mir Gott gegeben? Wir lernten: Jeder hat Gaben, es gibt keinen ohne! Wir haben sie von Gott empfangen und wir sollen sie einsetzten, sollen damit sogar „wuchern“.

Gott möchte, dass wir ausgewogen und effizient unsere Fähigkeiten, Gaben und Persönlichkeit einsetzten. Nicht dagegen arbeiten. Das kostet uns unendlich viel Energie. Nicht selten hinke ich den Erwartungen, von denen ich glaube, dass andere sie an mich haben, hinterher. Dabei geht es mir nicht gut. Gott hat es gut mit uns gemeint. Er hat uns Menschen in der Gemeinde zur Seite gestellt, die haben genau da ihre Stärken, wo ich wenig Potential habe. Ist das nicht eine wunderbare Erkenntnis?

Es gibt keine Fähigkeit, keine Gabe und keinen Persönlichkeitstyp der höher als der andere zu bewerten ist.

Wir sind unterschiedlich, aber gleichwertig.

Natürlich müssen wir häufig auch Dinge tun, im Haushalt, Beruf, Familie, die nicht unbedingt unseren Neigungen entsprechen. Ein Erkennen, warum uns eine Tätigkeit so schwer fällt, ist oft schon eine Erleichterung.
Aber in der Gemeinde, in meiner Freizeit kann ich mich, zum Wohle aller, ganz meinen Fähigkeiten widmen.
Vielleicht entspricht der Aufgabenbereich in der Gemeinde, den ich übernommen habe und bei dem mir die rechte Freude und Begeisterung fehlt, gar nicht meiner Berufung.
Wie befreiend ist es, diese Aufgaben loslassen zu können und mich dort stark zu machen, wo ich begabt bin.
Ich glaube es werden nach diesem Seminar neue Dinge entstehen. Wir waren eine kleine Gruppe und haben schon so viel Potential entdeckt..... Der Ausblick, wie viele Fähigkeiten und Möglichkeiten noch in unserer Gemeinde schlummern, macht mich ganz schwindelig.
Ich möchte allen Mut machen und begeistern, an einer Berufungsanalye bzw. beim nächsten Gabenseminar mit zu machen. 1 ½ Tage Einsatz für eine bereichernde Entdeckungsreise zu sich selbst!

Wir waren eine tolle Gruppe. Es gab viel Offenheit und Verständnis füreinander. Die Referenten Lisa Gauch, Christiane Wendling und Mathias Wendling vermittelten die vielen Informationen professionell und einfühlsam. Nicht zu vergessen ist die erstklassige Versorgung durch Annette Sczech, die uns ganz wunderbar mit leckerem Essen und Getränken versorgt hat. Herzlichen Dank!

Frank Schneider

 

Lasset die Kicker zu mir kommen - Start der Fußball WM 2006 im Gemeindehaus!


Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland und wir sind dabei und mittendrin. „Ihr Kickerlein kommet“ hieß es am 09.06.06 um 18:00 Uhr zum Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica. Über 60 Erwachsene, Kinder und Jugendliche kamen im Saal des Gemeindehauses zusammen und erlebten ein mitreißendes Spiel. Bildübertragung auf Leinwand, Tolle WM-Dekoration, Torwandschiessen, Kaffe und Kuchen, Bier und Würstchen, Laolawellen und Fangesang machten die Aktion zu einem tollen Erlebnis. Vielen Dank allen Helfern!

Doch was hat Fußball im Gemeindehaus zu suchen? Im Anschluss an das Eröffnungsspiel sahen wir Ausschnitte der DVD „Fußball Gott – Das Tor zum Himmel“ (GerthMedien). Profifußballer wie Gerald Asamoa, Marcelo Bordon, Zé Roberto, der Trainer Jürgen Klopp oder der bekannte Schiedsrichter Markus Merk erzählen hier von ihrem Leben als Christen. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit Jesus ganz privat und im Zusammenhang des Profisports. Weltweit nutzen christliche Gemeinden das Megaevent WM um Gästen und Freunden die Türen zu öffnen und die gute und frohe Botschaft von Jesus weiter zu sagen. Sozusagen „raus aus dem Abseits“ oder „Wir sind FanGemeinde“.

Folgen weitere Übertragungen im Saal oder sonst wo?

Wir empfehlen hin und wieder einen Blick in die kirchlichen Nachrichten des Amtsblattes zu werfen...
 

Fürs leibliche Wohl war, wieder einmal, bestens gesorgt! Der tolle Kuchen wurde zu Gunsten von "Kapernaum" verkauft!
 

Franks Bilder der Projektwoche zur Reformation 30.10 - 04.11.2005

Lutherfilm

   
 

Rittermahl

   
   
   
 
 

Gemeindewoche

Sonntag, 30.10.2005

10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Kastellaun zur Eröffnung der Gemeindeprojektwoche

20.00 Uhr Vorführung des Lutherfilms in der Kulturscheune
(Eintritt frei)

 Montag, 31.10.2005

18.30 Uhr Gottesdienst am Reformationstag in Uhler
mit Posaunenchor

19.30 Uhr Imbiss vor der Nachwächterführung  in Kastellaun

20.15 Uhr Nachtwächterführung zum Thema
"Reformation durch Kastellaun
"
Anmeldung im Gemeindebüro, ein Kostenbeitrag von 3,-- Euro
wird erhoben.

Dienstag, 01.11.2005

12.00  - 17.00 Uhr Familientag in Kastellaun
Es werden zahlreiche Dinge für die ganze Familie angeboten: Mittagessen, Handwerk im Mittelalter, Bastel- und Spielangebote, Offenes Singen, Kaffee und Kuchen, Eine-Welt-Laden, Bücherecke, und noch vieles mehr!

Mittwoch, 02.11.2005

10.00 – 16.00 Uhr Kinderbibeltag in Kastellaun
Eine Abschlussandacht findet in Roth statt. Wir wandern mittags mit den Kindern von Kastellaun aus nach Roth (bitte anmelden)

20.00 Uhr Vortrag: 96 Thesen mit Fabian Vogt in Kastellaun

Donnerstag, 03.11.2005

09.00 Uhr Seniorenfrühstück in Spesenroth mit einem Kurzvortrag zu Melanchthon von Dr. Metzing, Boppard (Anmeldung im Gemeindebüro,
Kostenbeitrag 5,-- Euro)

19.00 Uhr Jugendgottesdienst in Kastellaun

Freitag, 04.11.2005

19.00 Uhr Rittermahl in Uhler mit dem Theaterstück „Luther – Szenen eines Lebens“, Eintritt 10 €, es werden 120 Karten verkauft (erhältlich im Gemeindebüro und bei der Fa. Prass-Zephir)

Weitere Informationen und Anmeldung im Gemeindebüro Kastellaun,
06762 4096160, Mo.-Fr. 8:00 – 11:00 Uhr

 

Bei Gott kommt jeder an!

Schon zum zweiten Mal wurde die ev. Kirchengemeinde Kastellaun erfolgreich beim diesjährigen Hunsrück Marathon am 28. August 2005, vertreten.
Frank Schneider schrieb in seinem „Motivationspapier“
an alle Teilnehmenden: „Wir wollen gemeinsam diese Veranstaltung nutzen, um Jesus und unser Gemeinde bekannt zu machen“ Mit den Motto Rückenschildern
bzw. T-Shirts
"Bei Gott kommt jeder an"
 
ev. Kirchengemeinde Kastellaun oder
"Ohne Jesus läuft nix  "
ev. Kirchengemeinde Kastellaun -
sind wir daher an den Start gegangen.

Einige von uns wurden gezielt darauf angesprochen. „Das tröstet mich“ meinte eine Frau, während des Laufs
in Hinblick auf das Motto „Bei Gott kommt jeder an“

Hier die Teilnehmerliste in alphabetischer Reihenfolge:

- Lisa Gauch, Halbmarthon Nordic-Walking
- Karin Jungherz, Halbmarathon Nordic-Walking
- Gottfried Lunkenheimer, Fun Nordic-Walking
- Birgit Michel, Fun Nordic-Walking
- Helmut Michel, Fun Nordic-Walking
- Guido Orth-Gauch, Halbmarathon Nordic-Walking
- Heidi Papenberg, Halbmarthon
- Frank Schneider, Halbmarathon
- Jan Schneider, Fun Lauf
- Annette Schwarz, Halbmarathon Nordic Walking
- Chiara Wendling, Bambini-Lauf

Trotz Erschöpfung und Muskelkater, der uns die Teilnahme am Hunsrück Marathon noch ein paar Tage ins Gedächtnis rief, waren wir alle stolz, es geschafft zu haben.

Wie schon im vergangenen Jahr, trafen wir uns nach dem Zieleinlauf und anschließender Dusche, zum „Grillen und Chillen“ im Glockengarten. Dort fanden sich auch einige „Fans“ ein, die uns während des Laufs kräftig anfeuerten.

Danke dafür und bis zum nächsten Jahr!

 

Bandwochenende der SonntagABand im Kloster Engelport

Vom 18.06 bis 19.06.05 war die SonntagABand im Kloster Engelport zu Gast. Ziel der beiden Tage war in erster Linie, ausgiebig Zeit zum Proben zu finden.
Aber auch die Möglichkeit, des persönlichen Austauschs sollte, bei allem Fleiß, nicht zu kurz kommen.


Unter der Anleitung von Kantor Tristan Kusber aus Andernach, wurde nach dem Mittagessen am Samstag, der gesamte Nachmittag zur Stimmbildung und intensivem Proben genutzt

Nach einem Spatziergang im letzten Tageslicht, sorgten die Köstlichkeiten des Klosterkellers dafür, dass es noch ein langer Abend wurde.

Am Sonntag wurde nach dem Frühstück war Zeit, die Erfahrungen und Kenntnisse direkt in den Liedern umzusetzen. Nach dem Mittagessen war dann das Wochenende leider schon wieder vorbei. Es war für alle eine sehr schöne Zeit mit viel Musik und guten Gesprächen - und es war sicher nicht das letzte mal....

Faltblatt "Unsere Kastellauner Kirche"

Zum Lesen oder Ausdrucken des Faltblattes zu unserer Kirchengeschichte, einfach auf das Bild klicken!

 

Frauenfrühstück

Bilder des "Frühstück für Frauen"
vom 26 Februar 2005 finden sie

HIER

Wo die Botschaft der Bibel den Alltag berührt

Menschen aller Generationen gaben neue Anstöße,

um über das Buch der Bücher genauer nachzudenken

- Ökumene wurde groß geschrieben -

- Jugend unterhielt musikalisch –

Die Bibel als Nachmittagfüllender Gesprächsstoff? Und das auch noch außerhalb der Kirche? Selten, aber sinnvoll. Dass das Wort Gottes trotz der Jahrtausende zwischen Niederschrift und Gegenwart nichts von seiner Aktualität verloren hat, davon erzählten prominente und weniger prominente Bürger anlässlich des ökumenischen Bibelsonntages am vergangenen Wochenende im Kastellauner Tivoli.

KASTELLAUN.Katholische und evangelische Kirchengemeinde hatten zum Bibelsonntag eingeladen. Aufgrund der Individualität der Redner kam es dabei zu einem „bunten Blumenstrauß" an Erfahrungen und Interpretationsansätzen, worüber sich Pfarrer Knut Ebersbach freute.
Und auch Pastor Vogt betonte den Respekt vor den jeweils eigenen Verbindungen, die mit der Quelle des Christentums gemacht würden;

 

„Die Bibel ist für alle da". Den Auftakt machte Landtagsabgeordneter Joachim Mertes.
Durch die SWR-Radiosendung „Anstöße" auf das Buch Jesus Sirach aufmerksam geworden, legte er die Weisheiten den zahlreichen Besuchern in der Stadthalle näher: Gesundes und bewusstes Leben, Lebensfreude statt Dauergrübeln und Verantwortung durch eine Basis an Grundwerten bewogen ihn zu seiner Auswahl.

Ebenfalls im Alten Testa­ment wurde der Oberstufen­schüler Torsten Holler fündig. Das Gebot „Du sollst Vater und Mutter ehren" bewog ihn zu einem neuen Verhältnis zu seinen Eltern. Im Anschluss daran ging Pensionär Hans Wendling auf die Goldene Regel des Christentums ein:

„Gott und den Nächsten lieben wie sich selbst" bedeute eben auch eine uneingeschränkte Liebe, was durch die Kirchenspaltung in seiner Vergangenheit oft schwierig gewesen sei, etwa in der Konfessionsschule oder bei der Partnerwahl. Umso mehr freute er sich über den ökumenischen Charakter der Feier und unterstrich: „Wir glauben alle an den gleichen Gott".

Der junge Philipp Gauch machte nun in seiner Sprache beeindruckend selbstverständlich klar, dass die Geschichte vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium für ihn die feste Zusage ist, dass wir „zu Gott immer zurückkommen können, auch wenn wir Mist gebaut haben". Mit seinen einfachen Worten gelang es ihm, die Frohe Botschaft in heutiges Deutsch zu übersetzen. Auch Bürgermeister Fritz Frey sprach über seinen persönlichen Glauben: In vielen schweren Zeiten habe in ihm der Phillippervers „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht - Christus" das Urvertrauen zu Gott neu geweckt.

Von der Zahnarztpraxis auf die „Kanzel" begab sich auch Dr. Burkhard Nikolai, der durch einen Pfarrbrieftext angeregt, die konkreten Taten der Barmherzigkeit aus dem 25. Kapitel des Matthäusevangeliums benannte. Dabei brachte er den Gedanken ein, dass man Jesus auch heute in jedem Mitmenschen begegnet.

Für die Jugendliche Julia Berger war Psalm 118 während ihres Austauschjahres in Kanada ein Trost in einsamen Stunden und bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad. Dass Gott immer bei uns sei, habe ihr Kraft gegeben, und so wurde die Zeit in Quebec ein prägendes Erlebnis.

Christa Junker betonte nun das gewandelte, liebende Gottesbild, das sich für sie aus der Jesajazusage „Fürchte dich nicht"  ergibt. Den Schluss machte mit seinem „Wort zum Sonntag" dann wieder ein Politiker: Landrat Betram Fleck ging auf die Passionswoche ein und verglich den Hosannajubel der Menge, der schon bald in Kreuzigungsrufe überging auf die Verantwortung jedes Einzelnen, erst zu fragen, was wahr sei, bevor man vorschnelle Urteile treffe. Jesus sei durch seine Konsequenz dabei ein Vorbild gewesen. Auch musikalisch wurde das christliche Event ökumenisch gestaltet:

Die evangelische Jugendband „ Seven for one" unter der Leitung von Matthäus Huth sorgte mit dem passenden Popsong „Hymn" von Barclay James Harvest und rockig gecoverten Kirchenliedern zum Mitsingen für den musikalischen Rahmen. Auch der Dekanatsjugendchor „No Limits" mit Chorleiter Volker Klein regte durch „Nie mehr" aus der modernen Rockoper „Adam" zum Nachdenken an und präsentierte einen Medley aus seinem Musical „Was nun, Superstar?", das er vom 18.-20. März in der katholischen Kirche aufführen wird.

Die Bibelausstellung von 1705 zeigte zudem verschiedenste Versionen der Heiligen Schrift. Der ökumenische Bibelsonntag regte durch seine neuartige Gestaltung die Besucher letztlich auch zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Buch der Bücher an - und das besondere: Generationen und Konfessionen konnten ihren Glauben dabei lebendig miteinander feiern.

Christopher Hoffmann

„72 Stunden – ohne Kompromiss“

Der Evangelische Kindergarten Regenbogenland profitiert von einer Aktion des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

„72 Stunden – ohne Kompromiss“

Gerade rechtzeitig zum Beginn der Gestaltung der Außenanlage kamen die Bänke und Tische, die innerhalb von 72 Stunden von Jugendlichen aus verschiedenen Ortschaften und ihren Betreuern der Abteilung „Ausbildungsbegleitende Hilfe“ der BBW in Ravengiersburg, gefertigt wurden. Am 07.10.04 um 17.07 Uhr wurde der Gruppe das gemeinnützige Projekt in Kastellaun zugeteilt und am 10.10.04 um 17.07 Uhr sollte es fertig sein. In diesem Fall war es auch fertig.

Es wurde gesägt, gehobelt, gebohrt, poliert, montiert und angestrichen. Die Pläne für die zu fertigenden Stücke kamen aus dem Architekturbüro Wendling plus in Kastellaun. Mit der Kettensäge wurde eine schicke Eule geschnitzt. Den fleißigen Akteuren war keine Mühe zu viel und sie legten sich toll ins Zeug. Sie können stolz auf ihre Werke sein.
Dass dieses für den Ev. Kindergarten geschah ging auf Anregung des Kastellauner Bürgermeisters Fritz Frey zurück.

 

Am 10. Oktober 04 war eine kleine Feier auf dem Gelände des Kindergartens. Pfarrer Knut Ebersbach begrüßte die anwesenden Gäste und bedankte sich bei den Akteuren ganz herzlich. Er zeigte sich erstaunt über das, was in 72 Stunden entstanden ist. Gemeinsam wurde etwas geschaffen für den Kindergarten – ohne Kompromiss.

Ein Dankeschön, auch an die vielen helfenden Menschen im Hintergrund, gab es von Claudia Jörg, Mitglied im Koordinierungsausschuss der
72-Stunden-Aktion.
„Wir haben in 72 Stunden viel erreicht und sind stolz darauf. Wir hatten auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen, z. B. mit fehlenden Teilnehmern, teilweise krankheitsbedingt. Wir sind froh mitgemacht zu haben, wir haben die Welt – zumindest in Kastellaun – ein kleines bisschen schöner gemacht.
Wir haben wieder gemerkt, dass wir alles erreichen können, wenn wir nur wollen und es gemeinsam tun!“ so Claudia Jörg.

 

SWR3 hat die Aktion musikalisch sowie ideell unterstützt und einen Handball spendiert, auf dem alle Mitwirkenden ihr Autogramm hinterließen. Dieser Ball wurde dem Kindergarten geschenkt, außerdem eine Urkunde und Fotos von dieser Aktion.

 
Hunsrück Marathon

 

Unter diesem Motto motivierten Frank Schneider und Karin Jungherz einige Gemeindemitglieder zum Mitmachen am großen Hunsrück Marathon.
Tatsächlich starteten dann insgesamt 11 Teilnehmer unter der „Flagge“ der ev. Kirchengemeinde Kastellaun. Alle versehen mit T-Shirt (Made by Karin) bzw. Rückenschild:
Bei Gott kommt jeder an!
oder,
Ohne Jesus läuft nix...
Am 22.08.04 predigte Knut Ebersbach im Vorfeld über  das Motto dieser Aktion.
Den dazu gehörenden Bibeltext findet man in Johannes 15.5

Folgende Teilnehmer haben erfolgreich teilgenommen:

Peter Franzen, Fun-Lauf
Lisa Gauch, Fun-Walking
Philipp Gauch, Fun-Walking
Johannes Gauch, Fun-Walking
Bettina Hampel, Fun-Lauf
Guido Orth-Gauch, Fun-Walking
Heidi Papenberg, Halbmarathon
Felix Schneider
, Fun- Skaterlauf
Frank Schneider, Halbmarathon
Leila Wendling, Fun-Skaterlauf
Monika Wendling, Fun-Walking

 

Darüber hinaus wurden zwei Siegerurkunden “erkämpft” bzw. „erlaufen“:
Felix Schneider über einem zweiten Platz im Fun-Skaterlauf und Bettina Hampel über einen dritten Platz im Fun-Lauf.

Ganz besonders herzliche Glückwünsche den beiden Gewinnern!
Nach Ende der Wettkämpfe ging’s dann noch ins Gemeindehaus zum gemeinsamen Essen.
Super herzlichen Dank den Spendern von Salaten,
Würstchen und Getränken.
Auch hier noch ein großes Dankeschön an Knut und Heike, Karin, Beate, Sandra und Heike L.

Es war ein toller Tag, mit einem super Abschluss und ich glaube, wir haben alle beschlossen nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
Und wer weiß, vielleicht können wir so viele Leute mitreißen, dass wir die stärkste Gruppe beim nächsten Hunsrück Marathon am 28.08.05 bilden.

Also dann mal los .........

 

Ratten der Lüfte oder Friedenstauben?

 

Drei Pfarrer unterhalten sich über die Taubenplage in und an den Kirchengebäuden. Der Eine berichtet, er habe versucht mit Krawall und Geschrei die Tauben zu vertreiben. Ohne Erfolg. Der Andere erzählt, er habe es mit Flatterbändern und Vogelscheuchen versucht.
Doch die Tauben ließen sich damit nicht vertreiben. Der Dritte konnte darauf hin nur lächeln, denn er hatte sich von der Taubenplage befreit.
Auf die erstaunte Rückfrage der Kollegen, wie er das denn gemacht habe, verriet er: "Ich habe die Tauben getauft, konfirmiert und sie seit her nie wieder gesehen"

Auch unsere Kichengebäude, insbesondere der Kirchturm, werden nun schon seit einigen Jahren von Tauben bewohnt.
Auch Turmfalken, Eulen und die ein oder andere Fledermaus sind hier zu finden. Vor allem die Hinterlassenschaften (Kot und Kadaver) der Tauben verursachen Verschmutzung und Beschädigungen an Mensch, Maschinen und Gebäude.
Der Mängelbericht des Glockenwartes gab dann den Anstoß etwas zu unternehmen. In zwei samstäglichen Arbeitseinsätzen wurden nun alle Öffnungen (Schalllöcher, Schießscharten und Fenster) verschlossen, Geländer installiert, die Turmtür und eine Bodenklappe in Stand gesetzt und Unmengen von Taubenkot und -Kadavern entfernt.
Das "SoKo Kirchenturm" bestehend aus Thorsten Drexel, Jakob Frank, Guido Orth-Gauch und Frank Schneider hat dabei ganze Arbeit geleistet.
Herzlichen Dank
an die fleißigen Helfer und die freiwillige Feuerwehr, die Atemschutzmasken und Funkgeräte zu Verfügung stellte.
(Und an Beate fürs unaufgefordert Kaffee bringen :-))
Im nächsten und vorläufig letzten Arbeitsschritt wird noch die Elektrik (Kabel und Lampen) erneuert.

 

Das "SoKo Kirchturm", leider ohne Thorsten, der zum Zeitpunkt der Aufnahme zu einem Notfall gerufen wurde.
Die Dachkonstruktion bietet (oder besser, bot) jede Menge Möglichkeiten zum Brüten.
Zwei, der drei Glocken, der evangelischen Kirche Kastellaun.

 

Blick über Kastellaun aus dem Glockenturm in Richtung Rathaus.

Die Arbeiten fanden in teilweise Schwindelerregender Höhe statt.

 

Die Brut des Turmfalken blieb unversehrt.....
......Die der Tauben, musste man allerdings vor die neu gebauten Zäune verlegen. Die Eltern können sie aber weiterhin erreichen.

 

Trotz, der oft etwas unangenehmen Arbeit, war die Stimmung im Team immer gut.
Und wie sooft nach solchen Einsätzen, ist für jeden etwas mehr hängen geblieben, als ein Haufen Taubendreck !